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Theaterfreunde auf Reisen - 2015

Theaterfahrt Chemnitz

 

Vom 29. 5.- 31.5.2015 fand die Theaterfahrt statt. 20 Mitglieder des Fördervereins Theater Magdeburg und des Puppentheatervereins Magdeburg machten sich auf den Weg nach Chemnitz.

 

Am Freitagabend stand zuerst der Besuch der Premiere „Camino Real“ von Tennessee Williams im Schauspielhaus (Hinterbühne) in Kooperation mit dem Ballett Chemnitz und dem Figurentheater Chemnitz  auf dem Plan.

 

Mit "Camino Real" legte Tennessee Williams einen Grundstein für die Postmoderne. "Camino Real" ist ein Stück über das Älterwerden und den Tod. Vor allem aber ist es ein Stück über die Angst vor dem Altern, indem es nach der Würde des Alterns fragt und offenlegt, wie vergänglich das „Ich“ sein kann.

 

Am Samstagvormittag besuchten die Vereinsmitglieder die Kunstsammlungen Chemnitz

 

Die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum am Theaterplatz - wurden 1909 unter Richard Möbius errichtet. An der ersten Ausstellung im neuen Museumsbau mit etwa 500 Kunstwerken nahm der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff teil, dessen Arbeiten heute das Kernstück des Museums bilden. Das Museum beherbergt 70 000 Objekte des 16. bis 21. Jahrhunderts in verschiedenen Abteilungen. So umfasst die Malerei zahlreiche Werke von Künstlern wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Lovis Corinth, Edvard Munch und Georg Baselitz. Im Bestand der Skulpturen befinden sich u. a. Arbeiten von Edgar Degas, Aristide Maillol, Georg Kolbe und Tony Cragg. Die Graphische Sammlung besitzt rund 28 000 Arbeiten auf Papier. Herausragende Bestände bilden die Konvolute von Lyonel Feininger, Honoré Daumier und Wolfgang Mattheuer. Zum Museum gehören zudem die Textil- und Kunstgewerbesammlung mit Koptischen Stoffen und einer der größten Strumpfsammlungen um 1900, die Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv mit dem gesamten Nachlass des Künstlers und die über 70 000 Bände umfassende Kunstbibliothek.

 

 

Nach einem gemeinsames Abendessen stand die Aufführung „The King’s Speech“ - wiederum im Schauspielhaus - auf dem Plan.

 

David Seidler stellt in "The King’s Speech" humorvoll wie feinsinnig die dramatischen politischen Entwicklungen vor dem II. Weltkrieg aus ungewöhnlicher Perspektive dar. Das gleichnamige Drehbuch für die geniale Verfilmung von Tom Hooper wurde 2011 mit einem Oscar prämiert. Zur Geschichte: Als der englische König 1936 durch einen handfesten Skandal als Repräsentant des Landes untragbar wird, richten sich alle Hoffnungen auf dessen Bruder Albert, den Herzog von York. Aber Albert hat ein Handicap: In Zeiten des Massenmediums Radio und der weltweiten Ausstrahlung politischer Reden ist er nahezu außerstande, überzeugend öffentlich zu sprechen - der Herzog von York stottert.

 

 

Operettenfreunde aus der Gruppe besuchten stattdessen die Premiere „Der Graf von Luxemburg“ im Opernhaus Chemnitz

 

Franz Lehár schuf mit "Der Graf von Luxemburg" ein Werk, das sich wie ein Lauffeuer verbreiten sollte. Bereits zur Premiere am 12. November 1909 im Theater an der Wien ein riesiger Erfolg. Lehár gilt als einer der Hauptvertreter der häufig als „Silberne Operettenära“ bezeichneten Phase des unterhaltenden Musiktheatergenres zu Beginn des letzten Jahrhunderts und hinterließ mit "Die lustige Witwe", "Das Land des Lächelns" oder "Der Graf von Luxemburg" Werke, die noch heute regelmäßig auf den Spielplänen großer Theater zu finden sind

 

Am Sonntag endete die diesjährige Theaterfahrt mit einem Ausflug zum Wasserschloss Klaffenbach mit Schloßbesichtigung

 

Idyllisch am Stadtrand von Chemnitz gelegen, vereint das Wasserschloß Klaffenbach mehrere Einrichtungen unter einem Dach. Kultur, Kunst, Sport und Gastlichkeit finden Raum in den historischen Mauern und schaffen vielfältige Angebote für Touristen, Ausflügler, Kulturinteressierte und Sportler.

 

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