Olga Ilieva, geboren in Sofia/Bulgarien, begann ihre Ausbildung

an der Ballettschule ihrer Heimatstadt.

 

1974 wurde sie an der Ballettakademie Vaganova in St. Petersburg aufgenommen.

 

Nach dem Abschluss ihres Studiums führte das erste Engagement Olga Ilieva an das Nationaltheater Sofia, wo sie von 1981 bis 1991 Mitglied des Ballettensembles war.

 

1991 wechselte sie als Solotänzerin und Assistentin an das Anhaltische Theater Dessau; ab 2003 übernahm sie auch die Aufgaben der Proben- und Trainingsmeisterin. Während dieser Zeit entstanden zahlreiche Choreografien für Oper, Operette und Musical, beispielsweise für "Eugen Onegin", "Rusalka", "Frau Luna" und "Die verkaufte Braut", sowie eine Choreografie für das Bauhaus Dessau. Gastspiele der einzelnen Kompanien führten Olga Ilieva nach Griechenland, Italien, Frankreich, Tschechien, Kuba, Spanien, Österreich, Ägypten sowie in die Schweiz, die Niederlande und Columbien. Als Tänzerin kann sie auf die Zusammenarbeit mit Choreografen wie Harald Wandtke, Manfred Schnelle, Arila Siegert, Emöke Pöstenyi, Peter van Dijk, Gregor Seyffert und Gonzalo Galguera zurückblicken.

 

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist Olga Ilieva beim Ballett Magdeburg als Ballettmeisterin tätig. Darüber hinaus konnte man sie auch noch auf der Bühne als Stiefmutter in Gonzalo Galgueras "Aschenbrödel", als Mutter im "Debütantenball" und Schwiegermutter in "Bluthochzeit" erleben.

Dem Magdeburger Publikum stellte sie sich mit eigenen Choreografien für die Opernbälle 2007 und 2008 vor. Mit der Inszenierung   "Giselle"   (2007) und den Uraufführungen "Phase B" und "Lina und das Traumfängerchen" (2013) konnte  Olga Ilieva einen großen Erfolg als Choreografin erringen.