Förderverein
Theater Magdeburg
Förderpreis Schauspiel
Oktay Önder
Schauspieler
Förderpreis Ballett
Chiara Amato
Tänzerin
Förderpreis Musiktheater
Fermín Villanueva
Violoncello
Freundespreis des Fördervereins 2025
Undine Deißig
Kammersängerin
Grußworte
Julien Chavaz
Generalintendant des Theaters Magdeburg
Simone Borris
Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Magdeburg
Helmut Herdt
Stellv. Vorsitzender des Fördervereins Theater Magdeburg e. V.
Laudatorinnen und Laudatoren
Alice Buddenberg Regisseurin
für Oktay Önder
Jörg Mannes Ballettdirektor
für Chiara Amato
Babette Berg Yehudi Menuhin Live Now Leipzig
für Fermin Villanueva
gelesen von Antonia Richter Stellv. Vors. FVTM
Julien Chavaz Generalintendant
für Undine Dreißig
Lieder aus dem
Italienischen Liederbuch
von Hugo Wolf
Emilie Renard Mezzosopran
Justus Tennie Klavier
Oktay Önder,
geboren in Bonn, studierte Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. In der Spielzeit 2021/2022 war er Teil des Schauspielstudios des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.
Seit 2016 arbeitet er auch für Film und Fernsehen und gastierte am Volkstheater Rostock und am Theater Bonn. Oktay Önder ist freischaffend auch als Tänzer und Choreograf tätig.
Seit der Spielzeit 2022/2023 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Hier war und ist er u. a. in Sex und Kartoffeln, Gas, Woyzeck, Timon von Athen, Planet B, den drei Mr Gum-Stücken sowie in der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierung von Kim de l’Horizons Blutbuch (Regie Jan Friedrich) zu sehen.
Foto: © kerstinschomburg.com
Aus "Blubuch" von Kim de l’Horizon,
in einer Fassung von Jan Friedrich
Chiara Amato,
absolvierte ihre Tanzausbildung am Dance Studio Faenza in Italien.
Seitdem wirkte sie bei verschiedenen Produktionen als Gasttänzerin mit, wie zum Beispiel in den Stücken The Host und Cocoon von Brian Scalini. Zuletzt war sie am Staatstheater Augsburg engagiert.
Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie festes Ensemblemitglied im Ballett Theater Magdeburg und war hier u. a. als Königin in Schneewittchen, Gräfin Olivia in Was ihr wollt und Giulia Farnese in Borgia zu erleben. In der aktuellen Spielzeit tanzt sie u. a. die Solopartie der Sien in Vincent und die Titelpartie im Ballett Carmen.
Chiara Amato, Marco Marangio
Pas de deux aus Carmen von Jörg Mannes
Musik von Rodion Schtschedrin
Fermín Villanueva,
geboren in Pamplona (Spanien), studierte Violon-cello an der Hochschule für Musik des Baskenlandes Musikene bei Asier Polo. Nach dem Abschluss mit dem Bachelor setzte Villanueva sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Peter Bruns fort und schloss dieses mit dem Master mit Auszeichnung ab.
Im Anschluss absolvierte er das postgraduale Studium an der Musikuniversität in Wien bei Reinhard Latzko.
Villanueva ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie dem europäischen EMCY-Preis, dem Young Virtuosos Wettbewerb in Sofia und ist 1. Preisträger beim Wettbewerb Juventudes Musicales de España in Barcelona.
2012 bis 2016 wurde Villanueva von Yehudi Menuhins Projekt „Live Music Now“ gefördert, seit 2015 von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung unterstützt und 2016 von der spanischen Gesellschaft Asociación de Intérpretes Españoles (AIE) ausgewählt. Seit 2018 ist er stellv. Solo-Cellist der Magdeburgischen Philharmonie.
Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem Orquesta Sinfónica de Euskadi, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, dem Jungen Sinfonie-Orchester Wetzlar, dem Leipziger Symphonieorchester, dem NationalenSinfonieorchester des Rumänischen Rundfunks, dem Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española sowie mit der Magdeburgischen Philharmonie. Villanueva hat mit Komponisten wie Pierre Boulez, Elisenda Fábregas und
Dieter Ammann zusammengearbeitet und Werke von Max Murray, Christian Mason, Martin Kürschner, Steffen Schleiermacher, Josep Planells und Horatiu Radulescu uraufgeführt. Außerdem ist Villanueva Widmungsträger von Kompositionen von Stephan König und Jordi Cervelló.
Fermin Villanueva: Fantasia . aus der Suite für Cello solo von Caspar Cassadó
Undine Dreißig: Stripsody von Cathy Berberian
Undine Dreißig: Stripsody von Cathy Berberian
Undine Dreißig,
in Eisleben geboren, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, erhielt 1988 den 2. Preis beim Internationalen Dvořák-Wettbewerb und studierte in der Meisterklasse von Hanne-Lore Kuhse in Berlin.
1989 nach Magdeburg engagiert, interpretierte sie hier fast alle großen Rollen ihres Faches wie Fricka (Die Walküre), Ortrud (Lohengrin), Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), den Komponisten (Ariadne auf Naxos), Margarethe (Faust), Gertrud (Hamlet), Dalila (Samson et Dalila), Lady Macbeth (Macbeth) sowie in den letzten Jahren Herodias (Salome), Ortrud (Lohengrin), Venus in beiden Fassungen des Tannhäuser, die Küsterin (Jenůfa), Knusperhexe und Gertrud (Hänsel und Gretel), Klytämnestra (Elektra), Ježibaba (Rusalka), die alte Baronin (Samuel Barbers Vanessa), Kabanicha (Kát’a Kabanová), Golde (Anatevka) und die Rolle der Sara in der Uraufführung von Sidney Corbetts Kammeroper Die Andere.
Im November 2011 wurde sie von der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Titel „Kammersängerin“ geehrt. Mit Pina Bauschs Tanztheater-Produktion Iphigenie auf Tauris gastierte sie als Göttin Diana in Rio de Janeiro sowie als Iphigenie in Wuppertal und in Hongkong. Weitere Gastierungen führten sie als Ježibaba/Fremde Fürstin, als Frau des Schmieds in Franz Schrekers Der Schmied von Gent (mit CD-Produktion) und als Ortrud an die Oper Chemnitz. Außerdem ist sie auf CD-Produktionen als Charlotte (Werther) mit dem NDR-Sinfonieorchester sowie mit der Alt-Partie in Mahlers 2. Sinfonie mit der Magdeburgischen Philharmonie zu hören.
Darüber hinaus entfaltet sie eine rege Konzerttätigkeit in zahlreichen Konzertreihen und Oratorienkonzerten und ist eine beliebte Moderatorin.
Der diesjährige Freundespreis – eine Kette mit Anhänger – wurde von der Schmuckkünstlerin Gabriele Putz kreiert. Die in Magdeburg lebende Künstlerin studierte an der Hoch-schule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein. Seitdem hat sie ihr eigenes Atelier und war darüber hinaus 30 Jahre lang Mitglied im Verband Bildender Künstler, Lehrbeauftragte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Dozentin für Gestalter im Handwerk an der Handwerkskammer Magdeburg sowie im Beirat der Landeskunststiftung Sachsen-Anhalt.