Portal der Freunde und Förderer des Theater Magdeburg

Verleihung des Förderpreises 2017

So. 9. 4. 2017, 18.00 Uhr, Opernhaus / Bühne

 

22. Verleihung des Förderpreises

Preisverleihung des Fördervereins Theater Magdeburg e. V.

 

Seit 1995 verleiht der Förderverein Theater Magdeburg e. V. jedes Jahr Förderpreise an junge Künstler der verschiedenen Sparten des Theaters Magdeburg. Seit 2011 wird zusätzlich der Freundespreis an eine verdiente Künstlerpersönlichkeit vergeben. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms bedankten sich die Preisträger mit einem Einblick in ihr künstlerisches Schaffen

Fotos von ABart

 

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Antanina Maksimovich                Förderpreis Ballett

Videos von Stephan Horak

Die gebürtige Weißrussin Antanina Maksimovich studierte an der Staatlichen Bal- lettakademie in Minsk. Bereits während des Studiums trainierte sie dort mit dem Ballett des Bolshoi-Staatstheaters. Ein erstes Engagement führte Maksimovich 2007 als Tänzerin an das Weißrussische Staatstheater für Musical. 2009 wurde sie als Solistin an die Ballettkompanie der Litauischen Nationaloper in Vilnius enga- giert. Gastspiele führten sie nach Köln und Triest. Maksimovich hat bereits in ei- ner Vielzahl von namhaften Balletten des 19. Jahrhunderts auf der Bühne gestan- den, darunter »Der Nussknacker«, »La Bayadère«, »Coppélia«, »Don Quichotte« und »La Sylphide«. In der Spielzeit 2012/2013 debütierte sie in Magdeburg als Ju- lia in Prokofjews Ballett »Romeo und Julia« und wurde daraufhin mit Beginn der Spielzeit 2013/2014 festes Ensemblemitglied des Balletts Magdeburg. Sie tanzte unter anderem Ef e (»La Sylphide«), die Braut (»Bluthochzeit«), Yerma (»Lorca«), die Silberfee (»Dornröschen«) und eine Freundin (»Coppélia«). Im neu kreierten Ballettabend »Die Wahlverwandtschaften« ihres Ballettdirektor Gonzalo Galgue- ra war sie zuletzt als Charlotte zu erleben. Im Rahmen von »Tanzbegegnungen 6« entwarf sie im Sommer 2016 mit »Quo Vadis« eine eigene Choreogra e.

Ralph Opferkuch                          Förderpreis Schauspiel

Ralph Opferkuch ist gebürtiger Stuttgarter und ausgebildeter Lehrer (u. a. für Musik). Sein Schauspielstudium absolvierte er an der Theaterakademie Mannheim. In der Spielzeit 2011/2012 gastierte er als Bühnenmusiker am Theater Heidelberg in der Inszenierung »Das Ding aus dem Meer« (Regie: Gernot Grünewald). In Mannheim spielte er in der Regie von Silvana Kraka Rollen in »Alice im Wunder- land« und »Viel Lärm um Nichts«. Außerdem arbeitete er mit Christoph Nel und Inka Neubert, und er war in Boris C. Motzkis Inszenierung von Simon Stephens »Punk Rock« zu sehen. Seit Beginn der Spielzeit 2014/2015 ist er festes Ensemb- lemitglied am Theater Magdeburg. 2016 spielte er die Titelrolle in Krysztof Minkowski Inszenierung von Molières »Tartuffe«. Rolf-Dietmar Schmidt schrieb in der »Volksstimme«: »Der Betrüger ist Täter und Opfer zugleich. Ralph Opferkuch in der Titelrolle versteht es meisterhaft, diese Ambivalenz zu verkörpern.« Zuletzt begeisterte er zusammen mit Thomas Schneider im selbst konzipierten Jacques-Brel-Liederabend »Mein Lieb, mein Leid« sowie in Wolfgang Krause Zweibacks »Elbes Quellgeist«: »Er brilliert sowohl am Flügel als Pianist als auch als Schauspieler mit einer somnambulen Gegenwärtigkeit und einer körperlichen Gelenkigkeit, die die Intentionen des Machers zum ästhetischen Ereignis werden lassen.« (Gisela Begrich, »Volksstimme«).

Sophie Tangermann                     Förderpreis Musiktheater

Die gebürtige Berlinerin Sophie Tangermann begann schon früh mit dem Geigenspiel. Bereits im Alter von 17 Jahren attestierte ihr die Presse nach einem Auftritt im Rheinsberger Schlosstheater »befreite Musik, ohne Allüren – ihre Vitalität und Gestaltungskraft, Nuancierung und Virtuosität muss keinen Vergleich mit erfahre- neren, namhafteren Kollegen scheuen.« (Pasewalker Zeitung). Schon während ih- res Studiums am Julius-Stern-Konservatorium der UDK Berlin und an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin sammelte Sophie Tangermann Erfahrungen im Orchester der Deutschen Oper Berlin und in der Lautten Compagney Berlin. Auch konnte sie sich bereits früh als Konzertmeisterin beweisen, so u. a. beim World Youth Symphony Orchestra, beim Jeunesses-Musicales-Weltorchester, beim Sin- fonieorchester der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« und beim Sinfonieorchester des Santander-Festivals in Spanien. Direkt nach ihrem Studienabschluss wurde sie für eine Konzertmeisterstelle der Magdeburgischen Philharmonie engagiert. Sophie Tangermann ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u. a. gewann sie den »Maddy Summer Artist Award« des Interlochen Center for the Arts (USA) und 2007 einen 1.Preis beim Ibolyka-Gyarfas-Violinwettbewerb in Berlin. Konzertreisen führten Sophie Tangermann nach Österreich, Spanien, China und in die USA.

Olga Ilieva                                     Freundespreis

Olga Ilieva, geboren in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, begann ihre Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule ihrer Heimatstadt. 1974 wechselte sie an die Ballettakademie »Waganowa« in St. Petersburg. Nach dem Studium führte sie das erste Engagement an das Nationaltheater So a, wo sie von 1981 bis 1991 Mitglied des Ballettensembles war. 1991 wechselte sie an das Anhaltische Theater Dessau, wo sie als Solotänzerin, Ballettmeisterin und Choreografin tätig war. Während ihrer Dessauer Zeit entstanden zahlreiche Choreografien für Oper, Operette und Musical, beispielsweise für »Eugen Onegin«, »Rusalka«, »Frau Luna« und »Die verkaufte Braut« sowie eine Choreografie für das Bauhaus Dessau. Seit der Spielzeit 2006 ist Olga Ilieva beim Ballett Magdeburg als Ballettmeisterin beschäftigt. Auch konnte man sie immer wieder auf der Bühne erleben, so als Stiefmutter in »Aschenbrödel«, in »Debütantenball« oder als Komtesse in »Manon Lescaut«. Als Choreografin stellte sich Olga Ilieva dem Magdeburger Publikum u.a. mit ihren Choreografien für die Opernbälle 2006–2009 vor. Mit »Giselle« präsentierte sie 2007 am Theater Magdeburg erstmals eine abendfüllende Choreografie. 2012/2013 folgten das Tanzmärchen für Kinder »Lina und das Traumfängerchen« und die Choreografie »Phase B« für den Doppelabend »Tanzbegegnungen 3«.

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