Förderpreis Schauspiel
Anton Andreew
Schauspieler
Förderpreis Ballett
Louise Meyer-Bisch
Tänzerin
Förderpreis Musiktheater
Weronika Rabek
Mezzosopranistin
Freundespreis des Fördervereins 2025
Sigrid Voigt
Chef-Maskenbildnerin
Grußworte
Julien Chavaz
Generalintendant des Theaters Magdeburg
Regina-Dolores Stieler-Hinz
Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport
Dr. Sebastian Putz
Staatssekretär für Kultur
Simone Weber-Niemeck
Stellv. Vorsitzender des Fördervereins Theater Magdeburg e. V.
Laudatio:
Claudia De Smet, Künstlerische Assistentin des Choreografen Angelin Preljocaj
vorgetragen von Ballettdirektor Jörg Mannes
Undine Dreißig
Kammersängerin Theater Magdeburg
Axel Wandtke
Schauspieler Schaubühne am Lehniner Platz Berlin
Violà französischer Beitrag zum ESC 2021 von Barbara Pravi, Lili Poe, Antoine Barrau
Ulrike Baumbach, Jeanett Neumeister
Duo MusicalLove
Paweł Popławski Klavier
Variation und Trio aus Der Sandmann von Jörg Mannes Musik von Pascal Schumacher und Hans Zimmer Louise Meyer-Bisch, Joel Dettori, Andrea Cheldi Tanz
Anton Andreew, geboren 1993 in Berlin, war 2008-2012 Mitglied von P14,
dem Jugendclub der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Anschließend studierte er Schauspiel am Mozarteum in Salzburg.
Es folgten Engagements in Schwäbisch Hall, am Jungen Staatstheater Braunschweig, amTheater Freiberg und am Schauspiel Dortmund.
Anton Andreew ist zudem freischaffend für Film und Fernsehen und als Sprecher tätig.
Seit der Spielzeit 22/23 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. I
n
der Spielzeit 24/25 war er in Kleinstadtnovelle, dem Weihnachtsmärchen
In einem tiefen dunklen Wald, Minihorror, Krieg und Frieden, Das Leben einTraum, Nebenan, Timon von Athen und Wolf zu erleben. Für seine Rolle in der Produktion Blutbuch erhielt er 2025 er eine Einladung zum Berliner Theatertreffen.
Louise Meyer-Bisch, geboren 1998, begann ihre Tanzausbildung am Centre Régional d’Art Chorégraphique in Grasse und setzte sie an der École Supérieure de Danse Rosella Hightower in Cannes fort.
Ihre erste Anstellung fand sie als Praktikantin beim Ballet Preljocaj in Aix-en-Provence, danach arbeitete sie beim Théâtre Nono in Marseille. Zuletzt war die gebürtige Französin ein Teil der Ballettkompanie der Oper Halle.
Seit der Spielzeit22/23 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Solistisch trat sie in der Titelpartie von Schneewittchen, als Viola in Was ihr wollt und als Lucrezia Borgia in Borgia in Erscheinung
. In der Spielzeit 24/25 war sie als Carmen in dem Ballett-Doppelabend Carmen/Morgenröte eines Stiers sowie in den Produktionen Vincent und Neue Wege zu erleben.
Die polnische Mezzosopranistin Weronika Rabek studierte zunächst an derChopin Musikhochschule in Warschau und der Stanisław-Moniuszko-
Akademie für Musik in Danzig sowie seit dem Sommer 2018 an der Hoch-
schule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Sie ist Preisträgerin des 2. Preises beim Internationalen Gesangswettbewerb Ada Sari (2023), Finalistin des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin (2022) und Preisträgerin des Sonderpreises beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb Das Lied in Berlin (2019).
Ihr Operndebüt gab sie 2016 als Ramiro in Mozarts La finta giardi-
niera, gefolgt von Medea in Cavallis Il Giasone mit der Haute école de musi que de Geneve und Nino in Il Trespolo tutore am Teatr Collegium Nobilium in Warschau.
Seit Beginn der Spielzeit 22/23 ist Weronika Rabek Ensemblemitglied
am Theater Magdeburg und war u. a. als Cupido (Orpheus in der Unterwelt), Olga (Eugen Onegin), Bessie Worthington (Die Blume von Hawaii) und Cherubino (Die Hochzeit des Figaro) zu erleben.
In der Spielzeit 24/25 folgten die Titelrolle in Carmen, Romeo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Försterin und Eule in Das schlaue Füchslein sowie Chava (Anatevka), Domina (Grete Minde), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Flora (La traviata).
Sigrid Voigt ist seit über 40 Jahren am Theater Magdeburg in der Abteilung Maskenbild im Musiktheater tätig. Ihre Laufbahn begann sie als Theaterfriseurin, anschließend arbeitete sie als Maskenbildnerin. 1995 übernahm sie die Position der stellvertretenden Chefmaskenbildnerin, bevor sie 2011 Chefmaskenbildnerin des Opernhauses wurde.
Der Beruf der Maskenbildnerin am Theater umfasst die Gestaltung und
Veränderung von Gesicht, Körper und Haaren. Neben dem Schminken ge-
hören auch das Frisieren sowie die Herstellung von Masken, Perücken und
Körperbehaarung dazu. Hinzu kommen physiognomische Spezialeffekte,
die das äußere Erscheinungsbild der Darstellerinnen und Darsteller gezielt
verändern. Dazu zählen etwa das Modellieren von Gesichtszügen durch das
Ankleben von Nasen oder Ohren, die Anfertigung von Prothesen sowie das
Schminken der Darsteller:innen vor jeder Vorstellung.
Erst durch die maskenbildnerische Arbeit wird das Erscheinungsbild der
Darstellerinnen und Darsteller vollständig. Die Auseinandersetzung mit den
jeweiligen Stücken gehört ebenso zu den Anforderungen dieses Berufs wie
die Entwicklung praktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Spannungsfeld
von Zeit- und Budgetvorgaben, den individuellen Voraussetzungen der Mit-
wirkenden und dem künstlerischen Gesamtkonzept.
Seit rund 15 Jahren ist Sigrid Voigt als Chefmaskenbildnerin am Theater
Magdeburg tätig und zeichnet in dieser Funktion für ca. 150 Produktionen
mit mindestens 1000 Vorstellungen verantwortlich.
Der Baum heute mit Falko Beyme
So wird der Baum in 15 Jahren aussehen
Freundespreis
Der diesjährige Freundespreis – ein 12 Jahre alter Zierapfel der Sorte „Royality“ – stammt von Falko Beyme, Inhaber der 1840 gegründeten Baumschule Gustav Beyme aus Magdeburg-Pechau.
Der Diplomgartenbauingenieur führt den Betrieb in sechster Generation. Bereits als Kind hatte er im Garten seiner Eltern angefangen Rosen zu züchten und schon mit 16 Jahren über einen Bestand von mehr als 3000 Rosen verfügt. Nach dem Gartenbaustudium übernahm Beyme 1992 den Betrieb von seinem Vater. Inzwischen werden jährlich ca. 5.000 Quadratmeter mit neuen Bäumen bepflanzt und zwischen 400 und 500 verschiedene Baumsorten angebaut.
https://baumschule-beyme.de/
Sigrid Voigt wird mit dem Freundespreis des Theaters Magdeburg geehrt. Zu den Aufgaben der Chef-Maskenbildnerin gehört unter anderem das Knüpfen von Perücken. Foto: Kathrin Singer/TM