28. Verleihung des Förderpreises für junge Künstler

durch den Förderverein Theater Magdeburg e.V.

am 22.03.2025 im Opernhaus Magdeburg

Förderpreis Schauspiel

 

Anton Andreew

Schauspieler

Förderpreis  Ballett

 

Louise Meyer-Bisch

Tänzerin

Förderpreis Musiktheater

 

Weronika Rabek

Mezzosopranistin

Freundespreis des Fördervereins 2025

 

Sigrid Voigt

Chef-Maskenbildnerin

Grußworte

 

Julien Chavaz

Generalintendant des Theaters Magdeburg

 

Regina-Dolores Stieler-Hinz

Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport

 

Dr. Sebastian Putz

Staatssekretär für Kultur

 

Simone Weber-Niemeck

Stellv. Vorsitzender des Fördervereins Theater Magdeburg e. V.

Laudatio:

 

Claudia De Smet, Künstlerische Assistentin des Choreografen Angelin Preljocaj

vorgetragen von Ballettdirektor Jörg Mannes

 

Undine Dreißig

Kammersängerin Theater Magdeburg

 

Axel Wandtke

Schauspieler Schaubühne am Lehniner Platz Berlin

 

 

 

Violà französischer Beitrag zum ESC 2021 von Barbara Pravi, Lili Poe, Antoine Barrau

 

Ulrike Baumbach, Jeanett Neumeister

Duo MusicalLove

 

 

Paweł Popławski Klavier

Variation und Trio aus Der Sandmann von Jörg Mannes Musik von Pascal Schumacher und Hans Zimmer Louise Meyer-Bisch, Joel Dettori, Andrea Cheldi Tanz

Anton Andreew, geboren 1993 in Berlin, war 2008-2012 Mitglied von P14,

dem Jugendclub der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Anschließend studierte er Schauspiel am Mozarteum in Salzburg.

 

Es folgten Engagements in Schwäbisch Hall, am Jungen Staatstheater Braunschweig, amTheater Freiberg und am Schauspiel Dortmund.

 

Anton Andreew ist zudem freischaffend für Film und Fernsehen und als Sprecher tätig.

 

Seit der Spielzeit 22/23 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. I

n

der Spielzeit 24/25 war er in Kleinstadtnovelle, dem Weihnachtsmärchen

In einem tiefen dunklen Wald, Minihorror, Krieg und Frieden, Das Leben einTraum, Nebenan, Timon von Athen und Wolf zu erleben. Für seine Rolle in der Produktion Blutbuch erhielt er 2025 er eine Einladung zum Berliner Theatertreffen.

Louise Meyer-Bisch, geboren 1998, begann ihre Tanzausbildung am Centre Régional d’Art Chorégraphique in Grasse und setzte sie an der École Supérieure de Danse Rosella Hightower in Cannes fort.

 

Ihre erste Anstellung fand sie als Praktikantin beim Ballet Preljocaj in Aix-en-Provence, danach arbeitete sie beim Théâtre Nono in Marseille. Zuletzt war die gebürtige Französin ein Teil der Ballettkompanie der Oper Halle.

 

Seit der Spielzeit22/23 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Solistisch trat sie in der Titelpartie von Schneewittchen, als Viola in Was ihr wollt und als Lucrezia Borgia in Borgia in Erscheinung

 

 

. In der Spielzeit 24/25 war sie als Carmen in dem Ballett-Doppelabend Carmen/Morgenröte eines Stiers sowie in den Produktionen Vincent und Neue Wege zu erleben.

Die polnische Mezzosopranistin Weronika Rabek studierte zunächst an derChopin Musikhochschule in Warschau und der Stanisław-Moniuszko-

Akademie für Musik in Danzig sowie seit dem Sommer 2018 an der Hoch-

schule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Sie ist Preisträgerin des 2. Preises beim Internationalen Gesangswettbewerb Ada Sari (2023), Finalistin des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin (2022) und Preisträgerin des Sonderpreises beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb Das Lied in Berlin (2019).

 

Ihr Operndebüt gab sie 2016 als Ramiro in Mozarts La finta giardi-

niera, gefolgt von Medea in Cavallis Il Giasone mit der Haute école de musi que de Geneve und Nino in Il Trespolo tutore am Teatr Collegium Nobilium in Warschau.

 

Seit Beginn der Spielzeit 22/23 ist Weronika Rabek Ensemblemitglied

am Theater Magdeburg und war u. a. als Cupido (Orpheus in der Unterwelt), Olga (Eugen Onegin), Bessie Worthington (Die Blume von Hawaii) und Cherubino (Die Hochzeit des Figaro) zu erleben.

 

In der Spielzeit 24/25 folgten die Titelrolle in Carmen, Romeo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Försterin und Eule in Das schlaue Füchslein sowie Chava (Anatevka), Domina (Grete Minde), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Flora (La traviata).

Sigrid Voigt ist seit über 40 Jahren am Theater Magdeburg in der Abteilung Maskenbild im Musiktheater tätig. Ihre Laufbahn begann sie als Theaterfriseurin, anschließend arbeitete sie als Maskenbildnerin. 1995 übernahm sie die Position der stellvertretenden Chefmaskenbildnerin, bevor sie 2011 Chefmaskenbildnerin des Opernhauses wurde.

 

Der Beruf der Maskenbildnerin am Theater umfasst die Gestaltung und

Veränderung von Gesicht, Körper und Haaren. Neben dem Schminken ge-

hören auch das Frisieren sowie die Herstellung von Masken, Perücken und

Körperbehaarung dazu. Hinzu kommen physiognomische Spezialeffekte,

die das äußere Erscheinungsbild der Darstellerinnen und Darsteller gezielt

verändern. Dazu zählen etwa das Modellieren von Gesichtszügen durch das

Ankleben von Nasen oder Ohren, die Anfertigung von Prothesen sowie das

Schminken der Darsteller:innen vor jeder Vorstellung.

 

Erst durch die maskenbildnerische Arbeit wird das Erscheinungsbild der

Darstellerinnen und Darsteller vollständig. Die Auseinandersetzung mit den

jeweiligen Stücken gehört ebenso zu den Anforderungen dieses Berufs wie

die Entwicklung praktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Spannungsfeld

von Zeit- und Budgetvorgaben, den individuellen Voraussetzungen der Mit-

wirkenden und dem künstlerischen Gesamtkonzept.

 

Seit rund 15 Jahren ist Sigrid Voigt als Chefmaskenbildnerin am Theater

Magdeburg tätig und zeichnet in dieser Funktion für ca. 150 Produktionen

mit mindestens 1000 Vorstellungen verantwortlich.

Der Baum heute mit Falko Beyme

So wird der Baum in 15 Jahren aussehen

Freundespreis

 

Der diesjährige Freundespreis – ein 12 Jahre alter Zierapfel der Sorte „Royality“ – stammt von Falko Beyme, Inhaber der 1840 gegründeten Baumschule Gustav Beyme aus Magdeburg-Pechau.

 

Der Diplomgartenbauingenieur führt den Betrieb in sechster Generation. Bereits als Kind hatte er im Garten seiner Eltern angefangen Rosen zu züchten und schon mit 16 Jahren über einen Bestand von mehr als 3000 Rosen verfügt. Nach dem Gartenbaustudium übernahm Beyme 1992 den Betrieb von seinem Vater. Inzwischen werden jährlich ca. 5.000 Quadratmeter mit neuen Bäumen bepflanzt und zwischen 400 und 500 verschiedene Baumsorten angebaut.

https://baumschule-beyme.de/

 

 

 

Sigrid Voigt wird mit dem Freundespreis des Theaters Magdeburg geehrt. Zu den Aufgaben der Chef-Maskenbildnerin gehört unter anderem das Knüpfen von Perücken. Foto: Kathrin Singer/TM

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Michel Redlich - Vorsitzender

 

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39104 Magdeburg

 

 

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